Haus Wolfgang
Langer Tisch aus hellem Holz mit acht Stühlen unter einer weißen Dachschräge, dahinter ein Fenster mit türkisem Vorhang und Blick in Kiefern

Das Haus

Arbeiten und Urlaub verbinden: das Dünenzimmer

Ein langer Holztisch, viel Licht und Ruhe. Für alle, die Urlaub und Arbeit verbinden.

Zwei Wochen Insel

Zwei Wochen Insel, ohne alle Urlaubstage auszugeben

Wer Arbeiten und Urlaub verbinden will, scheitert selten am Vorsatz und meistens an der Einrichtung. Der Laptop steht auf einem Nachttisch, das Kabel reicht nicht bis zur Steckdose, und nach zwei Stunden tut der Rücken weh. Deshalb gibt es im Haus einen Raum, der fürs längere Sitzen gemacht ist.

Die Freizeiten dauern eine oder zwei Wochen und haben feste Termine. Wer zwei Wochen bleibt und dafür nicht zehn Urlaubstage nehmen möchte, arbeitet ein paar Tage davon. Für genau diese Tage ist das Dünenzimmer da.

Das Haus ist eine evangelische Ferienstätte und kein Coworking-Space. Es gibt keine Buchungssoftware für Schreibtische und keine Etage, auf der man ungestört telefoniert. Es gibt einen großen Tisch mit Tageslicht in einem Haus, in dem viermal am Tag gemeinsam gegessen wird. Wem das mehr entgegenkommt als ein Großraum mit Telefonboxen, der ist hier richtig.

Der Raum

Der Raum unter der Dachschräge

Langer Tisch aus hellem Holz mit acht Stühlen unter einer weißen Dachschräge, links ein Fenster mit grünem Vorhang und Blick in die Kiefern, an der Wand eine gemalte Dünenlandschaft in Sandtönen
Blick über den langen Holztisch auf die Stirnwand des Dünenzimmers: links eine gerahmte Tafel mit Nordseefischen und ihren Namen, rechts ein großes Whiteboard und ein Flipchart, auf dem „Haus Wolfgang“ steht

In der Mitte steht ein langer Tisch aus hellem Holz, an dem acht bis zehn Leute sitzen können, jeder auf einem eigenen Stuhl. Die Decke ist weiß gestrichenes Holz und fällt zur Seite hin ab. Das Fenster geht in Kiefern und Grün, darunter läuft ein Heizkörper entlang, und auf dem Sims liegen ein Ammonit und ein kleines Segelboot.

An der Wand zieht sich eine gemalte Dünenlandschaft in Sandtönen durch den Raum, daneben hängt ein Bild mit Nordseefischen und ihren Namen: Rotzunge, Flunder, Makrele. In der Ecke stehen ein Whiteboard und ein Flipchart, auf dem noch von der letzten Gruppe „Haus Wolfgang“ geschrieben steht. Der Raum ist also auch Gruppenraum. Das sollte man wissen, bevor man ihn für eine ganze Woche fest einplant.

Was ehrlich dazugehört

Warum das Gästezimmer dafür nicht reicht

Die Zimmer sind fürs Übernachten eingerichtet: Kleiderschrank mit Safe, ein kleiner Tisch mit einem Stuhl, Nachttische mit Leselampen. Das trägt einen Abend mit einem Buch, aber keine sechs Stunden mit Laptop und Headset. Das schreiben wir lieber vorher hin, als es hinterher zu erklären.

Zum Netz sagen wir das, was wir belegen können:

„Wir bieten ein stabiles WLAN an, das weitestgehend alle Bereiche im Haus abdeckt.“

Wer an einem bestimmten Tag eine wichtige Videokonferenz hat, fragt vor der Anreise besser kurz nach.

Ecke des Lesezimmers: drei gemalte Wellenbilder in aufsteigender Größe an der weißen Wand, darunter ein kleiner Schreibtisch mit Lampe am Fenster und ein Heizkörper
Wenn es noch stiller sein soll als im Dünenzimmer: der kleine Schreibtisch am Fenster des Lesezimmers.

Der Rhythmus

Wann Feierabend ist, entscheidet der Speisesaal

  1. 01Frühstück

    Der Tag fängt im Speisesaal an

    Die erste von vier Mahlzeiten zu fester Zeit.

  2. 02Mittagessen

    Arbeiten bis zum Mittagessen

    Der Vormittag endet, wenn alle wieder am selben Tisch sitzen.

  3. 03Kaffeezeit

    Nachmittags Kaffee

    Auch der zweite Block bekommt seine Grenze, ohne dass man sie setzt.

  4. 04Abendessen

    Abends Schluss

    Nach der letzten Mail sind es ein paar Schritte bis zum Sand.

Vier Mahlzeiten am Tag, gemeinsam und bis auf die Kaffeezeit zu festen Zeiten: Das kann man romantisch finden oder praktisch. Vor allem bekommt der Tag dadurch von selbst eine Form. Frühstück, arbeiten bis zum Mittagessen, nachmittags Kaffee, abends Schluss. Entscheiden muss das niemand.

Wenn Kinder mitkommen, hilft das doppelt. Bei Regen gibt es das Spielezimmer für die Kleinen, und mittags sitzen alle wieder am selben Tisch. Nach der letzten Mail sind es ein paar Schritte bis dahin, wo der Sand anfängt. Wer zwei Wochen bleibt, kommt außerdem mit weniger Gepäck aus, weil Waschmaschine und Trockner im Haus stehen.

Wer es noch stiller braucht, geht ins Lesezimmer: ein kleiner Schreibtisch mit Lampe am Fenster, drei gemalte Wellenbilder an der Wand, in der Ecke ein Klavier, auf dem hin und wieder jemand spielt. Für zehn Minuten zwischen zwei Terminen stehen auf dem Balkongang Korbsessel im Schatten der Kiefern. Was danach kommt, steht auf der Seite über das Energietanken an der Nordsee.

Galerie

Wo man zwischendurch hingeht

Lesezimmer, Balkongang und Fernsehzimmer: die drei Orte für die Pause zwischen zwei Terminen.

  • In der Ecke des Lesezimmers steht ein Klavier, auf dem hin und wieder jemand spielt.
  • Korbsessel im Schatten der Kiefern, für zehn Minuten zwischen zwei Terminen.
  • Sofa, Sessel und Fernseher unter derselben weißen Dachschräge.

Zwei Wochen Insel, davon ein paar Tage am langen Tisch

Die Freizeiten haben feste Termine von März bis November, ein- und zweiwöchig. Die Anfrage dauert wenige Minuten und ist unverbindlich.

Freizeiten ansehen

Lieber telefonisch? 05241 / 53 29 30 (Geschäftsstelle Gütersloh)

Das Haus selbst erreichen Sie unter 04976 / 261 (Tranpad 14, 26474 Spiekeroog).